Geschichte

Die Stadt Kazimierz bei Krakow, gegründet im 14. Jahrhundert vom König Kazimierz dem Großen, war eine Insel, zwischen den Armen des Flusses Weichsel gelegen, man konnte sie nur über Brücken erreichen. Ende des 15. Jahrhunderts siedelten sich hier die ersten Juden an, und so entstand das sog. Oppidum Judaeorum (Jüdische Stadt), die über Jahrhunderte hinweg eines der größten Zentren der jüdischen Kultur in Europa war. Die größte Ansammlung jüdischer Denkmäler konzentriert sich in der Szeroka Strasse. Hier steht die Alte Synagoge, gebaut um die Wende des 15. und 16. Jahrhunderts. Die benachbarte Jozefa Strasse war der Haupttrakt, der den christlichen Kazimierz mit dem jüdischen verbunden hatte. Den Namen trägt sie zum Gedenken an den Besuch des Kaisers von Österreich, Joseph II, in Kazimierz. Die Strasse hat ihre alte Ambiente behalten. Die Erdgeschosse der Häuser beherbergen heute zahlreiche Antiquitäten-Läden, Galerien sowie Kaffeehäuser und Restaurants. Durch die Józefa Strasse kommt man zu der Kupa Strasse. Ihr Name stammt von der Synagoge am Ende der Strasse, gebaut im 16. Jahrhundert aus den Geldern des Kahals (Gemeindekasse = Kupa). Sie wurde als ein bescheidenes Gebäude errichtet, ihre nördliche Mauer stützt sich auf die Überreste der mittelalterlichen Stadtmauer von Kazimierz. Entlang der selben Strasse findet man auch die wunderschöne Barock-Stil Isaak- Synagoge, gespendet vom wohlhabenden Kaufmann Izaak Jakubowicz.

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